Rezensentin: Irmgard Lumpini
Leseprobe: Peter Meier
Rezensentin: Irmgard Lumpini
Leseprobe: Peter Meier
Vorstellung: Irmgard Lumpini
Hörprobe: Bodo Primus
Wenn alle grossen deutschen Verlage das belletristische Werk eines Juden ueber das dritte Reich ablehenen, sollte man es lesen – oder hoeren.
Wenn alle sich entgiften (oder schon wieder damit gescheitert sind) bieten wir im Studio B die Ersatzstoffe: Wir reden über die Gifte.
So nutzen wir die Möglichkeiten der Globalisierung und abonnieren mal so eben ein „Journal fuer Fleischkultur“, das „meatpaper“ aus San Francisco.
Frau Lumpini entzieht sich gerade mit dem „Buch vom Trinken“ demselben.
Harry Rowohlt liest, nein, deklamiert Flann O’Briens Einakter „Durst“ und befolgt gerne sämtliche Regieanweisungen („Er nahm einen Schluck Malt-Whiskey“).
In „Alk“ erzählt Simon Borowiak alles, was Sie eigentlich gar nicht wissen wollten: ob Sie noch Anfänger sind oder schon Fortgeschrittener und was einen Quartalssäufer von einem Spiegelsäufer unterscheidet.
Zum guten Ende hin entspannt uns Nigel Slater mit seiner vorbildlich entspannten Herangehensweise ans Kochen. In „Appetite“ erklärt er uns wie das geht.
Guten Appe und Prost wünschen Frau Lumpini und Herr Falschgold.
Rezensent: Herr Falschgold
Wir nutzen die Möglichkeiten der Globalisierung und abonnieren mal so eben ein „Journal fuer Fleischkultur“, das „meatpaper“ aus San Francisco.
Rezensentin: Irmgard Lumpini
Leseprobe: Tom Vogel
Frau Lumpini entzieht sich gerade mit dem „Buch vom Trinken“ demselben.
Einfuehrung: Herr Falschgold
Leseprobe: Harry Rowohlt
Harry Rowohlt liest, nein, deklamiert Flann O’Briens Einakter „Durst“ und befolgt gerne sämtliche Regieanweisungen („Er nahm einen Schluck Malt-Whiskey“).
Rezensentin: Irmgard Lumpini
Hörprobe: Tom Wittig
In „Alk“ erzählt Simon Borowiak alles, was Sie eigentlich gar nicht wissen wollten: ob Sie noch Anfänger sind oder schon Fortgeschrittener und was einen Quartalssäufer von einem Spiegelsäufer unterscheidet.
Rezensent: Herr Falschgold
Leseprobe: Adele
Nigel Slater entspannt uns mit seiner vorbildlich, entspannten Herangehensweise ans Kochen. In „Appetite“ erklärt er wie das geht.
Nach unserer Selbstkritik bezueglich fehlender Verrisse duerfen wir hier und heute stolz ein Banner in den Sonnenuntergang haengen: MISSION ACCOMPLISHED!
Verdienste hat sich hier vor allem Frau Lumpini erworben, die den Feind intelligenter Kolumnenschreiberei erspaehte und resolut zur Strecke brachte: Tomo Eno, der Verfasser der Kolumnen auf banq.de
Davon ein wenig angesteckt konnte sich auch Herr Falschgold ein paar Hiebe auf „Die Zeit“ ob deren Boulevardisierung nicht verkneifen, verbunden allerdings mit einer Alternativempfehlung, dem „New Yorker“.
Desweiteren empfehlen wir Herbert Feuersteins Hoerbucher „Feuersteins Reisen“ zum Untern-Weihnachtsbaum-legen, haben Angelika Schrobsdorff gewinnen koennen, uns ein Kapitel aus ihrem Roman „Die Reise nach Sofia“ zu lesen und besprechen den SF Klassiker Snow Crash.
Rezensent: Irmgard Lumpini
Leseprobe: Emily Filidia
Erste geworden! Normalerweise neigen wir dazu, Buecher und Schriften zu rezensieren, die uns am Herzen liegen – Verrisse sind also bisher spaerlichst vorhanden…Da ich aber immer wieder auf meiner Lieblingsveranstaltungsseite darauf gestossen wurde, konnte ich mir eine kritische Beurteilung der unter „Kolumne“ abgelegten Erguesse des Autoren Tomo enO nicht verkneifen…
Rezensent: Herr Falschgold
Leseprobe: Dave Maddox
Neal Stephenson schrieb Anfang der 90er einen Zukunftsroman der zum Klassiker wurde: Snow Crash – wir ueberpruefen seine Weitsicht
Rezensent: Irmgard Lumpini
Leseprobe: Angelika Schrobsdorff
Angelika Schrobsdorff liest uns ein Kapitel aus ihrem unterhaltsamen Buch „Die Reise nach Sofia“, in dem ihre Jugendfreundin Ludmilla aus Sofia zum ersten Mal in Paris weilt…
Rezensent: Herr Falschgold
Leseprobe: Herbert Feuerstein
Herbert Feuerstein, die rechte Gehirnhaelfte von Harald Schmidt, laesst es sich gut gehen. Und uns damit auch.
Rezensent: Herr Falschgold
Leseproben z. B. hier…
Wer die immergleichen Themen deutscher Wochenmagazine nicht mehr ertraegt hat eine Alternative: Ein Abbonement des New Yorker
Liebe Hörerinnen und Hörer,
wir haben es bereits selbst gemerkt: wir werden dem Motto unserer Sendung nicht gerecht. Wir lobpreisen zu viel und verreissen zu wenig. Das ist vor allem fuer diejenigen erstaunlich, die die Rezensenten persoenlich und deren beider Neigung zu hemmungslosem und im Falle des Herrn Falschgold auch gerne vorurteilsbehafteten Herumkritisieren kennen, am liebsten an Dingen, von denen man keine Ahnung hat.
Dies zu ändern erhielten wir von uns wohlgesonnenen Menschen bereits Buchgeschenke untersten Niveaus und erhoffen uns weitere solche Tips unten im Kommentarbereich oder direkt per Mail an Frau Lumpini oder Herrn Falschgold.
Bis die entsprechenden Verisse geschrieben, sind praesentieren wir noch einmal hemmungslose Lobhudelei auf:
Tom Holert, Mark Terkessidis: „Fliehkraft/Gesellschaft in Bewegung – von Migranten und Touristen“
Paul Feyerabend: „Zeitverschwendung“
Rocko Schamoni: „Dorfpunks“
Joerg Sundermeier: „Der letzte linke Student“
Tad Williams: „Otherland“
sowie in den einzelnen Blogbeitraegen als separate Podcasts.
P.S. Die Links zum Kauf der Buecher fuehren zu Amazon, aber natuerlich kann man auch seinen lokalen Buchhaendler unterstuetzen und ueber diesen bestellen oder sich in Irmgard Lumpinis Buchladen ihres Vertrauens begeben. Kauft Ihr Buecher ueber unseren Link ein, unterstuetzen wir mit dem Erloes zu einem Drittel Coloradio. Der Rest wird fuer zu besprechende Buecher und beste Drinks im sendungsnamensinspirierenden Lokal verwandt.
Rezension: Irmgard Lumpini
Leseprober: Der Autor selbst
Tom Holert und Mark Terkessidis unternehmen den Versuch, von den beiden entgegengesetzt scheinenden Polen Migration und Tourismus das Funktionieren unserer Gesellschaft in Bewegung zu beschreiben und machen dabei deutlich, wie diese Fliehkraft unsere Vorstellungen von Demokratie und die Möglichkeit der politischen Gestaltung unserer Umgebung radikal in Frage stellt.